Totgesagte Leitungen leben länger
Da soll nochmal einer sagen, Telefonsex hätte angesichts der wachsenden Konkurrenz der neuen Medien ausgedient. Ganz und gar nicht. Eine brancheninterne Untersuchung hat ergeben, dass die Nutzung von Telefondienstleistungen in den letzten Monaten gestiegen ist. Tendenz: Weiter steigend.
Standhafte Nachfrage
Die heißen Nummern und Leitungen erfreuen sich ungebrochener Nachfrage und bieten so tausenden Frauen einen sauberen Nebenverdienst. Gegen die sichtbare Prostitution vor Webcams und in Filmen, stellt das Geschäft mit dem Sex am Telefon eine vergleichsweise wenig anstößige Tätigkeit dar. Die Damen bleiben anonym, müssen ihren Körper nicht verkaufen und können während ihrer Tätigkeit sogar wahlweise anderen Arbeiten nachgehen, wie z.B. der Hausarbeit. Das ist zwar ein Klischee, aber tatsächlich, wie so oft, mit einem wahren Hintergrund. Wer für einen Telefon-Service arbeitet läuft keinerlei Gefahr von den Nachbarn oder sonstigen Bekannten erkannt zu werden, so wie wenn das Bild über die Mattscheibe oder den Computerschirm flimmert.
Sicherheit wird großgeschrieben
Ähnlich wie die Anonymität den Damen am einen Ende der Leitung Schutz bietet, fühlen sich die Kunden am anderen Ende geschützt. Keine Gefahr entdeckt zu werden oder auf ein unseriöses Angebot hereinzufallen. Auch die Sicherheitslücken bei PC-Anwendungen und dem Surfen im Internet auf Seiten zweifelhaften Inhaltes machen vielen Sorgen und lassen sie diese Angebote meiden. Die Abrechnung erfolgt mit Gebührenansage und über die Telefonrechnung und eventuelle Viren, ob reale oder virutelle, fängt man sich auf diesem Wege auch nicht ein. Eine sauber Sache also!
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